16. Oktober 2010

Bahnhof Maierdorf revitalisiert



Im Rahmen einer sehr gut besuchten Feier wurde am 16. Oktober 2010 der neugestaltete Bahnhof Maierdorf der Landesbahn Feldbach - Bad Gleichenberg offiziell wieder in Betrieb genommen. Die kulinarische Betreuung erfolgte in bewährter Weise druch den Verein "Maierdorf kreativ", für gute Unterhaltung sorgte die Theatergruppe "Straden Aktiv".

In den letzten Jahren erfreut sich die Gleichenbergerbahn (Landesbahn Feldbach – Bad Gleichenberg), vor allem im Freizeitverkehr, einer stetig steigenden Beliebtheit. Gerade der Bahnhof Maierdorf dient als wichtiger Haltepunkt für Sonderfahrten wie z.B.: „Theater im Zug“ und gleichsam auch als Ausgangs- und Zielpunkt für viele Wanderer. Demnach hat sich die Fahrgastfrequenz im Haltepunkt Maierdorf in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht.

Um nun den Reisenden moderne Räumlichkeiten bieten zu können, haben die Steiermärkischen Landesbahnen Teile des Bahnhofsgebäudes und auch die WC-Anlagen saniert. Dies geschah unter größter Bedachtnahme der ursprünglichen Bausubstanz.

So stehen den Fahrgästen nun nicht nur sanierte Warteräumlichkeiten, sondern auch eine moderne WC-Anlage zur Verfügung. Um die besondere Charakteristik der Gesamtanlage zu bewahren, wurden die WC-Anlagen im Nebengebäude belassen. Dabei wurde der bestehenden Holzkonstruktion neues, modernes Leben eingehaucht.
Im Bahnhofsgebäude wurde zudem ein Raum saniert und steht nun als Mehrzweckraum, z.B.: als Raum für die Bewirtung bei Veranstaltungen, zur Verfügung.
Da die Steiermärkischen Landesbahnen stets um ein freundliches Erscheinungsbild bemüht sind, wurde auch die Fassade des Bahnhofsgebäudes saniert.

Zusätzlich zu den Baulichkeiten an den Gebäuden wurde auch ein ca. 40 Meter langer, moderner Bahnsteig errichtet, welcher es den Reisenden erlaubt, bequem und sicher ein- und auszusteigen.

Insgesamt waren 7 Firmen insbesondere aus dem Großraum Feldbach an der Umsetzung der Baumaßnahme beteiligt.

Darüber hinaus haben die Steiermärkischen Landesbahnen mit dem Team ihrer Bautechnik, unter der Leitung von Bahnmeister Johann Ponsold, entscheidend zum Gelingen des Umbaus beigetragen. Die Projektleitung lag in den Händen von DDI Daniel Gößler.