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Fahrradsaison 2010 |
Radfahren in der Region Weiz
Ilztal-Radweg R 10:
Unterfladnitz - Ilz - Großwilfersdorf
Der Ilztal-Radweg beginnt im Weiztal und endet im Feistritztal.
Die Strecke des R 10 ist relativ kurz und endet nur theoretisch in
Großwilfersdorf. Denn schließlich radelt man noch so weit, um per Bahn
zurückfahren zu können. Das heißt, der Ilztal-Radweg eignet sich sehr gut als
"Einstieg" bzw. Teilhälfte für eine eher längere Radtour. Diese könnte
beispielsweise nach Mogersdorf führen, dann wären ab Unterfladnitz 74 km
zurückzulegen.
Auch dort, wo der Ilztal-Radweg nicht
bezeichnet ist, findet man sich gut zurecht: Man folgt der Straßenbeschilderung.
Der Einstieg in die Ilztal-Radtour erfolgt eher geschmeidig: Ab der
Landesbahn-Haltestelle Fladnitz-Neudorf der Eisenbahnstrecke Gleisdorf - Weiz führt die Landesstraße zum Mühlwald. Noch vor dem
Scheitelpunkt an jenem rund 500 m hohen Bergrücken, welcher das Weiztal und
Ilztal trennt, zweigt man rechts ab und folgt dem Energie-Radweg WZ10. Diese
erlebenswerte Route leitet auf einer Flurstraße durch die Streusiedlung Wolga
und führt in Eidexberg den schönen Höhenrücken südostwärts entlang. Auf der
Steinbauernhöhe steht die fotogene Kernkapelle (498 m). 2 km danach zweigt man
vom WZ10 ab: Von Prebuch erfolgt eine 4,5 km lange flotte Abfahrt nach
Großpesendorf (160 Hm).
In Großpesendorf kreuzt man nächst der Raststätte Ilztalerhof die
Wechsel-Bundesstraße. Ab Prebensdorf bleibt man an der rechten Talseite und
rollt auf genussreicher Strecke südwärts.
Ab Egelsdorf verbindet eine Nebenstraße über Untergroßau mit Sinabelkirchen;
hier sollte man anhalten: Die Ortsgestaltung ist wirklich sehenswert. Im nun
sehr breiten Ilztal schlängelt sich die Radroute - weit genug entfernt von der
Südautobahn - nach Marbach und Gnies. Hier zweigt man nun ab und quert auf
schöner Straße das Ilztal. Knapp vor der Einfahrt in Pernau, bei der Kapelle
(314 m), beginnt die R 10-Beschilderung:
Der Ilztal-Radweg leitet ab der Kapelle in Pernau zwischen der Südautobahn und
Ilz im Talboden ostwärts. Zunächst zur Hofingmühle; danach knapp neben der
Autobahn. Man unterquert sie bei Mutzenfeld. Nun radelt man rechts der Autobahn
bzw. bergseitig nach Aschau und bis knapp vor das Schloss Benndorf. Das Schloss
wird jedoch talseitig umfahren. Man gelangt nach Hainfeld bei Fürstenfeld. Der
R 10 quert nun das Ilztal nordwestwärts. Oberhalb des örtlichen Sportplatzes
überquert man auf einer eigens für den Radweg errichteten Brücke die Feistritz
und erreicht die ersten Häuser von Großwilfersdorf. Hier bindet der R 10 in den
Feistritztal-Radweg R 8 ein.
Hauptstrecke: rund 37 km
Zusatzstrecken:
Großwilfersdorf - Söchau - Fehring: rund 18 km
Großwilfersdorf - Jobst - Fürstenfeld R 8: rund 12 km
Fürstenfeld - Loipersdorf - Mogersdorf: rund 24 km
Eine Variante des Ilztal-Radweges mit Ausgangspunkt Weiz finden Sie unter STLB-Radtour Nr. 3.
Raabtal-Radweg R 11:
Weiz - St.
Ruprecht a. d. R. - Gleisdorf - Feldbach - Fehring - Jennersdorf
Pfirsichbäume, Löwenzahnwiesen, Buchenhaine, Obstplantagen und Weingärten wecken Lust aufs Radfahren auf dem Raabtal-Radweg, der im Abschnitt Weiz - Gleisdorf - Jennersdorf kinderleicht befahrbar, daher speziell für Familien und gesellige Gruppen ein wahrer Genuss ist. Der R 11 führt immer entlang der Eisenbahn, so dass die Rückkehrmöglichkeit zum Ausgangsort kein Problem darstellt.
Weiz - St. Ruprecht a. d.
R. - Gleisdorf (17,3 km)
Der Einstieg in den Raabtal-Radweg erfolgt vor dem Bahnhof der Steiermärkischen
Landesbahnen in Weiz. Die Route
leitet durch die südliche Vorstadt zum Elinwerk Süd, an dessen Werksgelände man
ostseitig entlangführt. Ein kurzer Anstieg führt zu einer großen Rosenzucht. Nun
fährt man am Höhenrücken südwärts ab, gelangt nach Farcha und schlängelt sich
durch Unterfladnitz. Nach dem Bahnhof Fladnitz - Neudorf überquert man wieder die Bahnstrecke.
Links davon führt die Radroute auf schönen Nebenstraßen durch Neudorf nach St.
Ruprecht an der Raab. Am Bahnhof St. Ruprecht/R vorbei an der der Pizzeria Azzuro,
quert man wiederum die
Bahn, um links von ihr südwärts zu strampeln. Durch Wollsdorf und Albersdorf nach
Gleisdorf. Im Stadtzentrum erst durch die Fußgängerzone, danach geradewegs zum
Bahnhof.
Gleisdorf - Feldbach -
Fehring (42 km)
Der R 11 leitet vom P+R-Platz zunächst durch die Bahnhof-Unterführung und
anschließend noch unter der Südautobahn hindurch in das freie Gelände. Auf
Flurwegen radelt man inmitten des Raabtales südwärts: Durch Sulz und die
Mühlfelder nach St. Margarethen, sodann überquert man das Raabtal bis zur
Bahnstrecke, die man bei der Haltestelle Kroisbach-Zöbern überquert.
Nun verläuft die Route links der Bahn auf Nebenstraßen Richtung Erbersdorf und
Studenzen. Man quert die Bahnstrecke und auch die Raab. Nun radelt man wieder
inmitten des breiten Talbodens - jedoch in Sichtweite der beiden Orte Kirchberg
und Berndorf - auf Flurwegen südwärts.
Von Paurach radelt man an der Bundesstraße nach Gniebing, sodann durch einen
"Grüntunnel" an die Raab heran. Ein schöner Rastplatz lädt zu längerem Verweilen
ein. In Feldbach quert der R 11 nahe dem Hauptplatz das Stadtgebiet, so dass
sich eine Rundfahrt durch das Zentrum leicht einbinden lässt. Im weiteren leitet
die Radtour rechts der Raab zur Ertlermühle. Man quert zur Bahn und fährt rechts
des Bahndammes nach Lödersdorf. Neben der Haltestelle liegt eine gern besuchte
Einkehrstätte, der Radlwirt Fuchs.
Man fährt durch das Dorf, quert wieder zur Bahn und folgt der Raab an deren
linkem Ufer zur Pertlsteinmühle. Der nächste Schlenkerer leitet durch Johnsdorf.
Folglich quert man zweimal die Bahn, bevor der Radweg in Fehring bei der
Berghofermühle an die Landesstraße stößt. Unweit der Mühle erreicht man den
Bahnhof Fehring; oder man hängt hier die Zusatzstrecke nach Riegersburg an.
Fehring - Landesgrenze -
Jennersdorf (17 km)
Die R 11 - Strecke wird folgend fortgesetzt: Von der Berghofermühle über die
Raabbrücke, sodann am rechten Ufer an der Raab flussabwärts zur Weinberger Mühle
(Wagnermühle) und nach Schiefer, dem letzten Ort auf steirischem Boden. Im
weiteren benutzt man die Landesstraße. Knapp 2 km nach Schiefer erreicht man als
erstes burgenländisches Dorf Welten; danach folgen Gritsch und Doiber. Nun fährt
man entweder die originale Strecke weiter nach St. Martin an der Raab und
Neumarkt oder kürzt von Doiber in direkter Linie nach Jennersdorf ab. Im
Gastgarten "Zum Heurigen" kann man sich bis zur Abfahrt des Zuges erholen!
Hauptstrecke: rund 76 km
Zusatzstrecke:
Fehring - Riegersburg - Fehring: rund 21 km
Bei allen Zügen der Steiermärkischen Landesbahnen ist die Mitnahme von Fahrrädern nach Maßgabe des vorhandenen
Platzes möglich.
Ganz wichtig:
An Wochenenden/Feiertagen gibt es zwischen Weiz und Gleisdorf nur einen sehr
eingeschränkten Fahrradtransport mit Linienbussen.
Nähere Auskünfte und Reservierungen:
Bahnhof Weiz: (Mo - Fr 05.15 - 18.50 Uhr, Sa 06.00 - 12.30 Uhr)
| Tel.: | 03172/2230 |
| Fax: | 03172/2230-22 |
| bahnhof-weiz@stlb.at |
Weitere Informationen:
www.raabtal-radweg.at
www.verkehr.steiermark.at
www.mobilzentral.at
www.busbahnbim.at
www.oebb.at